Die Europäische Union und der Freistaat Sachsen fördern im Rahmen der nachhaltigen sozialen Stadtentwicklung ESF 2014-   2020 das Projekt „Fenster in die Erdgeschichte – erforschendes Lernen auf einer paläontologischen Grabung, Einzelvorhaben Nr. 07/088 des gebietsbezogenen Handlungskonzeptes „Chemnitz Innenstadt““ von Mai 2017 bis Mai 2019 mit 95 %  der Gesamtsumme (Antragsnummer 100309003).

 

Gefördert wird die soziale Inklusion sowie die Bekämpfung von Armut und jegliche Diskriminierung. Mit dem offenen Vorhaben werden Bildungsangebote, Schlüsselkompetenzen,  naturwissenschaftliche Grundkenntnisse und manuelle  Fähigkeiten für Kinder und Jugendliche bis 25 Jahre unterschiedlicher sozialer, kultureller und ethnischer Herkunft speziell aus dem Fördergebiet ESF-Innenstadt und Sonnenberg gefördert und entwickelt.

Die Angebote werden für den außerschulischen Bereich einen diskriminierungsfreien Zugang ermöglichen und tragen zu einer attraktiven und sinnvollen Freizeitgestaltung im Fördergebiet bei. Die Angebote sind im vollen Umfang kostenfrei. Weitere Informationen zur ESF erhalten Sie hier.


Logo Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung förderte im Rahmen der Nachhaltigen Stadtentwicklung das Projekt von April 2009 bis Juni 2014 (FMV ID 20092092, 20101130, 20112068, 20101130) mit 75 % der Gesamtsumme.

 

Unser Projekt wäre ohne diese Förderung nicht zustande gekommen. Inhalt  waren vor allem grundlegende Dinge, wie z.B. die Vorerkundung, die Anschaffung des Grabungszeltes oder einer elektrischen Schubkarre. Verschiedenste Baumaterialien für die Errichtung von Geländern, Werkstatt und Besucherbühne konnten erworben und mit Hilfe von bezahlten Arbeitskräften eingebaut werden. Oberflächenbefestigung, Wasser, Abwasser, Strom- und Telefonanbindung sind weitere Beispiele. Die vollständige Liste ist sehr, sehr lang und würde den Rahmen hier sprengen.

 

Wir sind der Institution daher zu großem Dank verpflichtet. Ausdrücklich danken wir auch allen Beteiligten, welche mit uns den nicht immer einfachen Weg dieser Art der Förderung gegangen sind!

 


eins energie in sachsen GmbH & Co. KG unterstützte das Vorhaben im Schwerpunkt "Pädagisches Gesamtkonzept" von April 2011 bis März 2013.

 

Mit dieser Förderung ist es uns gemeinsam mit dem Unternehmen gelungen, das Grabungsprojekt auch gezielt auf pädagogische Gesichtspunkte hin zu entwickeln. Durch die Beschäftigung einer Museumspädagogin wurden spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche erst möglich. Hierzu gehören die "Kindergrabung", die "gläserene Werkstatt" aber auch unsere interaktiven Informationstafeln um nur Beispiele zu nennen. Die Liste wäre auch hier lang.

 

An dieser Stelle möchten wir uns auch im Namen der Kinder und Jugendlichen unserer Stadt für die gewährte Förderung bedanken!

 


Freundeskreis des Museums für Naturkunde Chemnitz e.V.

Der Freundeskreis des Museums für Naturkunde Chemnitz e.V. fördert das Gesamtvorhaben organisatorisch, finanziell sowie mit tatkräftigen Helfern.

 

Den etwa 140 Mitglieder zählenden Verein kann man als schlagkräftige Gruppe verstehen, welche die Grabungsprojekte des Museums schon immer intensiv unterstützt hat. Die Mitglieder verstärken unsere Reihen aktiv bei Veranstaltungen aber auch bei Grabungs- und anderen Arbeiten. Über diese Organisation sind grabungsbezogene Spenden möglich und schon oft  konnte der Freundeskreis auch finanziell im Rahmen seiner Möglichkeiten einspringen, wenn es dringend erforderlich war.

 

Es bleibt dabei: Ohne den Freundeskreis gäbe es keine Grabungsprojekte des Museums für Naturkunde Chemnitz. Für die freundliche Unterstützung möchten wir uns sehr herzlich bedanken!

 


Dr. med. Herwig Herzum, Homburg/Saar

Oft sind es die winzig kleinen Dinge, die uns begeistern! Durch eine grosszügige Geldspende durch Dr. Herzum war es uns möglich, für das Grabungsgelände Mikroskopiertechnik (einschliesslich Beleuchtung,  Kamera und Software) anzuschaffen. So sind wir jetzt in der Lage, die gefundenen Fossilien vor Ort zu untersuchen und zu dokumentieren. Vielen Dank nach Homburg für dieses sehr hilfreiche Engagement!